Sonntag, 8. Januar 2012

Sonntagssüß





 Ein neues Jahr. Neue Ideen. Neue Vorsätze?
Davon halte ich nichts. Wenn ich unglücklich bin mit dem was ich mache, mit meinem Leben oder den Rahmenbedingungen in denen ich mich täglich bewege, dann reicht kein Jahreswechsel um "alles anders" werden zu lassen. Ich nehme mich nämlich überallhin mit. Auch ins neue Jahr. Und damit habe ich auch weiterhin alle Ängste im Gepäck, alle Vorstellungen dabei, alle Hoffnungen und Vorurteile. Die schüttelt niemand für mich ab, wenn ich es nicht selbst tu. Und zu glauben, dass einfach die Nacht zwischen zwei Jahren mir die unmenschliche Kraft verleiht, von einem Tag auf den anderen ein kleines bißchen perfekter, ordentlicher oder disziplinierter zu sein, ist ebenso naiv wie verführerisch.
Mir ist Silvester relativ gleich. Unromantisch jaaaaa. Aber so ist es. Die Kinder sind eine wunderbare Ausrede, um dem alljährlichen Partywahnsinn zu entgehen. Danke Kinder!

Ich nehme mich also mit ins neue Jahr und fange mit einem Versuch an, etwas auszuprobieren, was ich mich im letzten Jahr nicht getraut habe. Denn was verheißt soviel spannende, nachhaltige, innere Veränderung wie der Mut etwas Neues auszuprobieren?
Seit einigen Monaten verfolge ich die "Initiative Sonntagssüß". Ich bin gewissen Food Blogs verfallen und liebe die schönen Bilder, die Texte, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen.
Ich möchte mitmachen. Auch versuchen jeden Sonntag ein leckeres Süß auf den Tisch zu bringen. Die Initiative passt zu meiner Idee weniger Süßigkeiten zu essen und dafür lieber einmal die Woche etwas besonders leckeres Süßes zu genießen.
Mal sehen ob es klappt. Mal sehen wie weit ich komme. Mal sehen, ob ich wenigstens hin und wieder ein gelungenes Bild der Süßsachen zustande kriege (Innenaufnahmen, Dunkelheit der Jahreszeit, künstliches Licht und der Blitz der Kamera meines Liebsten sind noch Bömische Dörfer für mich).

Heute ist das Sonntagssüß mitgebracht. Von einer lieben Freundin, die ich schon viel zu lange nicht gesehen habe. Ein wunderbarer Schokokuchen. Aussen eingefasst mit Schokomürbeteig, innen cremig-schlonzig. Drauf ein gehöriger Klecks geschlagene Sahne. Mh. Ein wundervoller Moment. Ein Café dazu. Ein gutes Gespräch. Wie es nur Frauen können, haben wir direkt angefangen zu plappern, kurz nachdem Sie durch die Tür war, den Kuchen auf einem hübschen Bauernteller in der Hand. So vergass ich vollkommen ein adrettes Vorher-Bild zu machen. Klar, dass ich dann hinterher, als die Kuchenschlacht vorbei war loslegte, wenigstens die Reste fotografisch festzuhalten für den Blog. Anfängerfehler. Nächstes Mal bemüh ich mich, die Gier zurückzuhalten... :-)


6 Kommentare:

  1. Bauernteller hin oder her... deine Fotos sind toll und der Kuchen schaut zum Anbeißen lecker aus!! Schön, dass du dabei bist... Liebe Grüße

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  2. sieht zum anbeissen aus.. ich will auch und ja das mit dem Vornehmen kann ich auch so unterschreiben..
    lieben Gruß
    --Christiane

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  3. also ich freue mich sehr, dass du den schritt "gewagt" hast und finde es sehr schön, wie du den sonntagssüßen moment beschreibst. genau so soll er sein, genuss, gute gespräche, gute gedanken für die neue woche! und noch was: das bild mit der hand und den tollen farben, gefällt mir sehr, es dokumentiert den moment perfekt!

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  4. Ich schließe mich an :) Das Foto mit den Patschehändchen ist GRANDIOS :) Schöne Woche, Jeanny

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  5. das sieht nach perfektem sonntag aus... und ganz schön autentisch, bitte bitte weiter so!!!
    danke fürs reinschauen lassen :-)

    silke

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  6. Oh, das habe ich wirklich gern gelesen!

    Hannah

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