Freitag, 6. Januar 2012

Die Sonne scheint. 
Januarmusik.
Wir wollen alle ein Teil von etwas Großem sein. 




Es waren einmal drei Bauarbeiter, die arbeiteten an einer Großbaustelle. Ein Fremder fragte den ersten: "Was tun Sie da?" Er antwortete: "Das sehen sie doch. Ich behaue Steine. Zwei muss ich noch bearbeiten, dann habe ich endlich Feierabend." Der Fremde ging weiter und fragte den Zweiten. "Ich muss Geld verdienen, schließlich habe ich eine Frau und vier Kinder. Die brauchen etwas zu essen." Der Fremde fragte auch den Dritten: "Was tun sie da?" Der Dritte legte kurz den Hammer nieder, wischte sich den Schweiß ab, zeigte nach oben und antwortete leise und stolz: "Ich baue eine Kathedrale!"





Ich habe in den letzten drei Wochen viel Jazz gehört (hören müssen?). Der Liebste aller Männer liebt bestimmten Jazz und ich liebe es ihm dabei zuzusehen, wie er berührt wird von Musik. Seine Augen. Ich sehe die Rührung in seinem Gesicht, Musik, die er liebt trifft ihn mitten ins Herz und seine Verletzbarkeit liegt offen vor mir, berührt mich und läßt die Liebe zwischen uns greifbar sein. Wunderschöne Momente, die ich mittlerweile mit einer Musikrichtung verbinde, von der ich niemals nie dachte, dass sie in meinem Leben jemals eine Rolle spielen würde. 
Julien Lourau also. Saxophon, durchhalten bis Minute 2,20. 



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