Donnerstag, 17. November 2011

Heute ist das Schöne ein Buch.
Wir haben zur Hochzeit viele Bücher geschenkt bekommen. Jedes mit einer kleinen Widmung drin. Warum dieses Buch wichtig ist.
Ich liebe diese Idee und ich werde mich durch den Bücherstapel arbeiten. Buch für Buch. Wort für Wort. Stück für Stück ziehen sie mich an. Kraftvoll.
Worte sind schön.
Ich lese als Erstes "Motherless Brooklyn" von Jonathan Lethem. Die Freundin meines Bruders schenkte es uns. Eine Ode an die Toleranz, schrieb sie hinein.
Die Toleranz ist zu riechen zwischen den Zeilen.


Kontext ist das A und O. Verkleidet mich und ihr werdet staunen. Ich bin Jahrmarktschreier, Auktionator, Strassenkünstler, Wortverdreher, ein Abgeordneter bin ich, trunken vom vielen Reden. Ich habe Tourette. 


Die Worte sind zu Schönheit aufgetürmt. Fast schon lyrisch werden Welten beschrieben, die mir fremd sind. Ein Waisenjunge mit Tourette. Brooklyn. Verbrechen.


Das Buch hört sich gut an. Es fühlt sich gut an. Ich mag seinen Klang. Es ist ein Hardcover Buch mit glänzendem Umschlag. Feste Seiten, klingende Worte.


Schön. 


Danke. 

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